KONTAKT
Ihr Kontakt zu uns

Ihr kompetenter Ansprechpartner:
Reinhard R. Lenz

ANFRAGE SENDEN
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Details ansehen

Erfassung von Beinahunfällen

Wir vom Institut Input sind seit über 20 Jahren im Bereich der
Arbeitssicherheit und der Gesundheitsförderung tätig und haben zahlreiche Strategien zur Erkennung und Aufarbeitung von Beinahunfällen entwickelt.

 

Mit etwas Glück sind kurzfristige Termine frei.
Rufen Sie an 0231 / 584492-0 oder mailen Sie.

Sinn und Zweck der Erfassung von Beinahunfällen
Das Management setzt Methoden und Instrumente ein, um konstruktive Hinweise in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess aus der
Zufälligkeit zu nehmen. Die Erfassung und Bearbeitung von Beinahunfällen unterstützt dieses Vorhaben. Da es nicht gelingen wird, alle Risiken bei der Arbeit zu beseitigen, müssen alle technischen und organisatorischen Mittel eingesetzt werden, um unnötige Risiken auf ein beherrschbares Niveau zu optimieren.



Zielsetzung
Das Projekt ArgusAugen startet, vitalisiert oder optimiert einen betrieblichen Prozess, bei welchem Mitarbeiter aller Hierarchieebenen einbezogen, informiert und aktiviert werden. Mit ArgusAugen werden „Beinahunfälle“ (Near Misses), Mängel/Defizite, unsichere Ereignisse und unsichere Zustände benannt und deren Verbesserungs-, Reparatur- bzw. Optimierungsbedarf aufgezeigt. Im Optimum werden gleichzeitig Störungen minimiert, der Materialfluss vergleichmäßigt, ungeplante Arbeiten vermieden und somit die Produktivität gesteigert.


Verhalten uns Verhältnisse
Niemand verletzt sich bewusst. Niemand fügt sich absichtlich Schmerzen zu. Wird das kleine Ereignis nicht ernst genommen, erhöht sich die Gefahr, dass es irgendwann schlimmer kommt. Die Aufmerksamkeit auf Beinahunfälle sensibilisiert alle Mitwirkenden. Allein diese Umsicht führt dazu, dass schwere Verletzungen vermieden werden. Die Erfassung gestattet die Übertragung auf ähnliche Vorgänge an anderen Orten im Unternehmen. Wenn eine Sensibilisierung auf das Erkennen von Mängeln und das Ergreifen von Maßnahmen gelingt, ist gleichzeitig auch eine Bewältigungsstrategie in den Verhaltensweisen enthalten. Prävention in diesem Sinne bezieht sich auf Verhalten und Verhältnisse, auf Sicherheit und Gesundheit sowie auf Maschinensicherheit und präventive Instandhaltung. Sensibilisierte Mitarbeiter stellen Forderungen. Es kann als Zeichen erhöhter Sensibilität gewertet werden, wenn Mitarbeiter Forderungen nach Verbesserungen stellen.


Definition
In Unternehmen werden unsichere Ereignisse/Zustände unterschiedlich definiert und abgegrenzt. Klassischerweise bezeichnen „Beinahunfälle“ sicherheitstechnische Defizite, die einen Personenschaden zur Folge haben könnten. In der erweiterten Form werden auch Beinahunfälle ohne Personenschaden (Hinweise auf Qualitätsmängel und Umweltgefährdungen) einbezogen.

Argumentationskette Unfallpyramide
Die Unfallpyramide zeigt sich statistisch bei allen Unfallarten. Klar ist, dass schwere oder tödliche Unfälle glücklicherweise seltener sind, leichte Unfälle oder unsichere Handlungen lassen sich umso öfter beobachten. Durch die Beseitigung von Ursachen für Beinahunfälle und die Vermeidung unsichere Handlungen, wird die Pyramide kleiner. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommt es zu weniger schweren Unfällen. Die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Unfalls wird erheblich geringer. Eine ausführliche Beschreibung sie im Download Unfallpyramide.


Erleichtert das Auffinden von Beinahunfällen
Um einer großen Anzahl von Mitarbeitern deutlich zu machen, was als Beinahunfall gewertet wird, empfiehlt es sich, sinnfällige Beispiele von Beinahunfällen oder kritischen Ereignissen/Situationen zu kommunizieren. Ein weiterer Aspekt, kritische Ereignisse/Situationen ins Bewusstsein zu rücken, liegt darin, Kriterien zu kommunizieren, die auf verbesserungsfähige Tatbestände hinweisen. Die Meldung eines Beinahunfalls ist angebracht, wenn Sie diese Gedanken denken oder sich so etwas sagen hören …

  • Wenn das so bleibt, wird demnächst einer ...
  • Da habe ich immer ein mulmiges Gefühl ...
  • Wenn ich dabei ’ne Sekunde mit den Gedanken woanders bin ...

Der ErgoTipp (Ergonomie-Tipp) als Analogie zu Gefährdungen der Gesundheit
In Büros und Verwaltungen werden kaum Bedrohungen durch Unfälle empfunden. Gesundheitsthemen stehen im Vordergrund. Wird das System zur Erfassung von Beinahunfällen auf Bedrohungen der Gesundheit ausgeweitet, so erfährt auch der Beinahunfall in Produktionsbereichen eine Erweiterung auf Hörschäden, Gefahrstoffe, Rückenerkrankungen usw.
Ein ErgoTipp ist angebracht, wenn Sie diese Gedanken denken oder sich so etwas sagen hören …

  • Zu viel davon und man fängt sich was ein...
  • Auf die Dauer kann das nicht gesund sein...
  • Am Ende eines Arbeitstages tut mir alles weh.

Weitere Hinweise zum erleichterten Auffinden von Beinahunfällen finden Sie Download „Beinahunfall und/oder ErgoTipp“.