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Warn mich!

Spontanität muss wohlüberlegt sein!



 

Erwische Menschen, wenn sie gut sind!

Mit der Fantasie zur Weiterentwicklung einer vorhandenen Sicherheitskultur geht die Vorstellung einher, dass Gruppen sich selbst verbessern. KollegInnen weisen sich gegenseitig auf Gefahren hin und korrigieren sicherheitswidrige Verhaltensweisen. Diese Absicht funktioniert bei hoch ausgebildeter Sozialkompetenz oder bei Kollegen die sich sehr gut verstehen.

Einerseits braucht es jemand der einen Drang zur Korrektur verspürt (Sendungsbewusstsein) und auf der anderen Seite braucht es jemand der sich korrigieren lässt. Nicht selten steckt ein Widerspruch innerhalb einer Person. Man möchte gern anderen etwas sagen aber wenn man selbst angesprochen wird, greift ein Abwehrreflex. Das Signal „Warn mich!“ hilft, nicht an den Falschen zu geraten. Die Kennzeichnung mit dem Symbol kann nur freiwillig sein. Die Bedeutung des Signets muss breit kommuniziert werden.

Das ein solches Anliegen bei 100, 1.000 oder mehr Mitarbeitern nicht mal eben auf Anweisung gelingt, dürfte klar sein. Es empfiehlt sich, klein anzufangen, Erfahrungen zu sammeln und dann auszuweiten. Bei dem Impuls „Warn mich!“ bietet sich an, zunächst die Sicherheitsbeauftragten zu aktivieren. Diese Gruppe sollte gleichzeitig animiert werden, sternförmig über die Bedeutung des Zeichens zu reden und für die Verbreitung zu werben. Es unterstützt den Prozess, wenn parallel alle Führungskräfte informiert werden (und sich natürlich beteiligen dürfen).

Wir liefern je 100 abriebfester Aufkleber zu einem Kostensatz von 85,50 € (plus Versand).
Auf Wunsch kalkulieren wir für Sie entsprechende Sticker, Aufnäher oder Ähnliches.

Mit Geduld und Einfühlungsvermögen

Dialogpartner

Die kleinste Einheit ist eine Dialogpartnerschaft, bei der sich 2 gute Kollegen darauf verständigen, für einen begrenzten Zeitraum verstärkt aufeinander zu achten und sich gegenseitig weiterzuentwickeln, d. h. Hinweise des jeweils anderen zuzulassen.

Arbeitsgruppe

Eine weiter gefasste Einheit besteht aus einer Schichtgruppe, die miteinander eine freiwillige Vereinbarung trifft, Warnungen ohne direkten Widerspruch zuzulassen.

Belegschaft

Um in die Fläche zu gehen, muss die Bedeutung des Symbols allerorts bekannt sein. Zur Verbreitung dienen die Klassiker wie Plakate, Folder, Werkszeitschrift, Betriebsversammlung, Begehungen

Führungskräfte

In der Regel ist es Aufgabe der Führungskräfte, sichere Verhaltensweisen effektiv anzubieten und auf deren Einhaltung zu achten. Die Notwendigkeit konstruktiver Gespräche zieht sich durch alle Hierarchieebenen. Wird eine Abweichung vom Sollverhalten registriert, muss die Führungskraft reagieren. Ansonsten muss damit gerechnet werden, dass eine 'Nichtreaktion' vom abweichenden Mitarbeiter als Bestätigung für sein Verhalten empfunden wird. „Das Miteinander ist keine zu erfüllende Aufgabe und kein zu lösendes Problem, sondern eine lebendige Beziehung“

Stabilisierung und Verstärkung gewünschter Muster ist eher gegeben, wenn positives Verhalten unterstützt wird. Die sozialen Geflechte an der Basis (Schichtleiter, Vorarbeiter, Mitarbeiter) sorgen für Problemlagen bei der Durchführung positiv gemeinter Korrekturen.

  • Was sind die Bedingungen für ein gutes Gespräch?
  • Welche Voraussetzungen sind notwendig, dass der Empfänger
    die Botschaften als wertschätzend annehmen kann?

Belegschaften

Mitarbeiter sollen gegenseitige Hilfestellungen untereinander zulassen und auch Motive finden, eine solche vor Kollegen anzubringen. Die dazu notwendige Sozialkompetenz ist nicht durch einen einzigen Workshop veränderbar. Es werden aber Impulse gesendet, die der Reflexion dienen und angemessene Reaktionen zulassen. Der Bezug zum privaten Alltag kann als zusätzliche Motivationshilfe dienen.

In halbtägigen Workshops auf der Basis von Schichtgruppen (inklusive Vorarbeiter) werden Maßnahmen zur Teamentwicklung durchgeführt, die zum Ende der Veranstaltung das Ziel haben, eine Vereinbarung zu treffen sich untereinander zu unterstützen und Hinweise zuzulassen.

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