Wer heute keinen Stress empfindet, hat zu wenig zu tun. Da sind ungenutzte Ressourcen.
"Was ist Stress?" Davon existieren eigene Vorstellungen.
"Wie groß ist mein Stress?" Das kann man schlecht vergleichen oder mitteilen.
"Hab ich Einfluss auf mein Stressempfinden?" Vorsicht vor Manipulation.
Eine Gruppe Mitarbeiter durchläuft nacheinander die Stationen der StressPassage.
Über Kopfhörer und mp3-Player werden Arbeitsaufträge erteilt.
Sie müssen Paletten reparieren!
Sie haben 2 Minuten Zeit, möglichst viele Nägel einzuschlagen.
Fehlschläge werden gezählt.
Stressoren: zu kleiner Hammer, Zwangshaltung, Stroboskoplicht, Zeitdruck,
keinen Fehler machen dürfen.
Ein Begleiter zählt die eingeschlagenen Nägel und die Fehlschläge.
Damit ist ein diskutables Maß für die momentane Befindlichkeit erhoben.
Es wird unmissverständlich klar, dass Stress die Fehlerquote erhöht.
100 Leute zu Besuch. Salz und Pfefferstreuer vergessen. 2 Minuten Zeit zum Befüllen.
Als Maß für die Befindlichkeit werden die befüllten Streuer gezählt.
Das verschüttete Gut wird als Fehlleistung gewertet und gewogen.
Stressoren: Ventilator, Blendung, Zeitdruck, Kindergeschrei/Hundegebell/Telefon, Zwangshaltung, falsche Schütte.
In der Reflexion wird zwangsläufig klar, dass man unter Stress keine Ideen hat.
Das eingesetzte Biofeedback misst den Hautwiderstand (Lügendetektor).
Durch Beruhigung der Nerven können sie 175 Menschenleben retten, in dem Sie auf dem Bildschirm ein Flugzeug zur Ladung bringen.
Stressoren: Panik, hoher Pulsschlag, ungewohnte Situation, Angst
Die Probanden stellen fest, dass man dem Stressempfinden nicht schutzlos ausgeliefert ist.
Wenn der Übergang in die Praxis gelingen soll, müssen danach Kurse zu
Entspannungstechniken, Zeitmanagement, Work-life-Balance usw. angeboten werden.