Die ErlebnisObjekte StressPassage und BrückenSchlagen
kommen an AktionsTagen oder GesundheitsTagen zum Einsatz.
Wer heute keinen Stress empfindet, hat zu wenig zu tun"?
Da liegen vermutlich noch ungenutzte Ressourcen...
"Was ist Stress?" Davon existieren ganz eigene Vorstellungen.
"Wie groß ist mein Stress?" Das kann man schlecht vergleichen oder mitteilen.
"Hab ich Einfluss auf mein Stressempfinden?" Vorsicht vor Manipulation.
Eine Gruppe Mitarbeiter durchläuft nacheinander die Stationen der StressPassage.
Über Kopfhörer und mp3-Player werden Arbeitsaufträge erteilt.
Die 'StressPassage' besteht aus sechs Installationen in denen Stressoren nachvollziehbar werden. Ein gemeinsames Referenzbild entsteht. Tätigkeiten, die als gewöhnlich erlebt werden, erhaltenen nachvollziehbare Wahrnehmung als Stressoren.
Die Signale des Körpers spüren und als beeinflussbar wahrnehmen.
Diese Tätigkeit wird zunächst in der Regel als 'normal' empfunden.
Erst auf Dauer oder in der Summe begreift man, dass jedes bisschen mehr den 'Kamm' anschwellen lassen kann.
Stressoren: Überkopfarbeit, Halbschatten, Lüsterklemme manipuliert, Zeitdruck über Kopfhörer
Andere haben es doch auch schon geschafft!
Die Arme werden immer schwerer. Sie haben versagt!
Sie müssen Paletten reparieren!
Sie haben 2 Minuten Zeit, möglichst viele Nägel einzuschlagen.
Fehlschläge werden gezählt.
Stressoren: zu kleiner Hammer, Zwangshaltung, Stroboskoplicht, Zeitdruck,
keinen Fehler machen dürfen.
Ein Begleiter zählt die eingeschlagenen Nägel und die Fehlschläge.
Damit ist ein diskutables Maß für die momentane Befindlichkeit erhoben.
Es wird unmissverständlich klar, dass Stress die Fehlerquote erhöht.
Die kritische Weglänge einen passenden Hammer zu holen?
Es ist heiß. Der Kühlschrank ist leer.
Bitte überreichen sie 2 Minuten lang Getränkeflaschen.
Zu spät, die Getränke sind warm geworden.
Sie finden keine Dankbarkeit für ihre Qual, sondern Hohn und Spott.
100 Leute zu Besuch. Salz und Pfefferstreuer vergessen. 2 Minuten Zeit zum Befüllen.
Als Maß für die Befindlichkeit werden die befüllten Streuer gezählt.
Das verschüttete Gut wird als Fehlleistung gewertet und gewogen.
Stressoren: Ventilator, Blendung, Zeitdruck, Kindergeschrei/Hundegebell/Telefon, Zwangshaltung, falsche Schütte.
In der Reflexion wird zwangsläufig klar, dass man unter Stress keine Ideen hat.
Ein Streuer ist umgestoßen: Pech gehabt oder Stresssymptome?
Sie kommen in diesem Monat zum 3. Mal zu spät zur Arbeit.
Schneller! Lösen sie dabei eine Rechenaufgabe.
Stressoren: Zeitdruck, dichter Verkehr, Angst
Der Puls steigt. Die Haut wird feucht.
Das eingesetzte Biofeedback misst den Hautwiderstand (Lügendetektor).
Durch Beruhigung der Nerven können sie 175 Menschenleben retten, in dem Sie auf dem Bildschirm ein Flugzeug zur Ladung bringen.
Stressoren: Panik, hoher Pulsschlag, ungewohnte Situation, Angst
Die Probanden stellen fest, dass man dem Stressempfinden nicht schutzlos ausgeliefert ist.
Ein weiteres Maß für die Befindlichkeit.
Wie wurde die StressPassage erlebt?
Welche Gefühle spielten eine Rolle? (Höhepunkte, Wendepunkte usw.)
Wo und wann begegnet einem ähnliches im täglichen Arbeitsprozess?
Wo sind Handlungsmöglichkeiten den eigenen Stress zu mindern bzw. den Stress zu reduzieren, den ich bei anderen auslöse?
Die Zunge ist gelöst. Über ein gemeinsames Erlebnis redet sich leichter.
Wenn der Übergang in die Praxis gelingen soll, müssen danach Kurse zu
Entspannungstechniken, Zeitmanagement, Work-life-Balance usw. angeboten werden.
Das Projekt 'BrückenSchlagen' gestattet eine Interpretation der stressauslösenden Erlebnisse innerhalb einer Reflektionsphase.
Die Zeit verrinnt, kein Leader da, alle Pläne über den Haufen geworfen.