Die Vorstellung einer Kultur kann nicht verordnet oder angewiesen werden.
Überzeugungen wachsen prozesshaft durch Selbsterarbeitung und Erkenntnisse.
Seminare werden in der Hierachie von oben nach unten, aber immer auf einer Ebene durchgeführt. Ein Vertreter der nächst höheren Ebene eröffnet mit seiner Fürsorge und den Erwartungen, verlässt dann aber das Seminar. Die Chance auf Offenheit und Ehrlichkeit kann nur unter Gleichrangigen wachsen. Die Anwesenheit eines Vorgesetzten gleicht einer Prüfungssituation. Es besteht immer die Gefahr, dass nur das gesagt wird, von dem man glaubt, dass der Vorgesetzte es hören möchte bzw. wird das nicht kundgetan, von dem man glaubt, dass es Anstöße geben könnte. Erst wenn die Vertrauenskultur gewachsen ist, sind vertikale Seminare zur Realisierung von Lösungsvorschlägen und Methoden erfolgreich.
Seminarzyklen werden sukzessiv und iterativ nach der Bedarfslage und dem erfassten Entwicklungsstand konzipiert und realisiert.