Die Start-Phase ist an alle Mitarbeiter des Unternehmens gerichtet und soll in einer kompakten Form eine möglichst hohe Teilnehmerquote erreichen. Wenn Fürsorge und Erwartungen des Managements transportiert werden sollen, ist eine BühnenShow eine sinnvolle Ergänzung.
Die folgenden Abbildungen und Erläuterungen zeigen Ausschnitte aus der START-Phase der Kampagne StolperStopp. Gruppenweise Startveranstaltungen dienen der Erzeugung von Relevanz und der Sensibilisierung bei allen Mitarbeitern.
Mit verschiedensten Installationen wird eine Rallye zur Erhöhung des Bewusstseins zusammengestellt und/oder ein Erfahrungsfeld zum Training der körperlichen Wahrnehmung.
START-Veranstaltungen werden an die Traditionen des Unternehmens angepasst und optimiert. Je nach Umgebungsbedingungen wurden bereits Gruppenstärken von bis zu 70 Personen angesprochen. Die intensivste Form liegt bei ungefähr 20 Teilnehmern.
"Wollen Sie uns das Laufen neu beibringen?"
Unwillige Mitarbeiter kommen ohne Verständnis zur Veranstaltung. Wenn sie sich dann aber mit Applaus verabschieden, ist etwas Überraschendes passiert.
Führungskräfte wurden in der VOR-Phase auf ihre Rolle und Funktion bezüglich des Erfolgs der Gesamtmaßnahme eingestimmt. Durch ihre Anwesenheit beweisen sie Präsenz und Interesse.
Nicht Theorie im Schulungsraum, sondern möglichst nah dran, dort wo den Teilnehmern Gefährdungen begegnen.
Bevor Eigenaktivierung möglich ist, werden mit einer launigen Ansprache Motive geliefert. "Was geht das mich an?"
Ein versierter, redegewandter Moderator des Instituts für Schulung und Medienentwicklung eröffnet durch launige Begrüßungsworte.
Die "Stolper-Rallye", im Aufbau ein ansprechender Blickfang, bildet den Startschuss der insgesamt dreimonatigen, präventiv ausgerichteten Kampagne. Blumen, Getränke und Knabbereien runden den positiv „seminarfremden“ Gesamteindruck ab.
Mit der Lupe betrachtet:
Worüber reden wir, wenn wir über Ursachenpotentiale von Sturzunfällen reden?
Die Installationen bieten Diskussionsstoff und Interaktionsgrundlage: das (Über)Prüfen der eigenen Risikoeinschätzung, -wahrnehmung und -bereitschaft mit anschließendem Abgleichen in der Gruppe. Angeregte, lebhafte Auseinandersetzung führt zu einem gemeinschaftlichen Ergebnis.
Die Rallye ist Bestandteil einer ca. 60 bis 90-minütigen Veranstaltung.
Was Gruppen selbst erarbeiten, muss nicht doziert werden und setzt sich nachhaltiger fest. Gerade beim Thema Sturzunfälle gibt es in vielen Fragen kein eindeutiges Falsch oder Richtig.
Relevanz erzeugen: "Was geht das mich an?"
Eigenaktivität ist die höchste Form der Sensibilisierung.
Damit die gesetzten Impulse den Arbeitsplatz erreichen, bedarf es der Instrumente der NACH-Phase ==>>