Thomas Wenzel und Josef Hofmann
in einer Inszenierung von Reinhard R. Lenz
Ein Schauspiel zur Klärung der Kompetenzen
betrieblicher Veränderungsprozesse
Den Wandel zu gestalten erfordert Führungskompetenz
und die Bereitschaft, Herausfoderungen anzunehmen.
>gestalten oder gestaltet werden<
Betriebliche Veränderungsprozesse müssen mit steigender Anzahl sowie steigendem Rhythmus und Tempo in Unternehmen realisiert werden. In der globalisierten Welt müssen Unternehmen möglichst schnell auf Kundenwünsche reagieren, wenn sie im Wettbewerb mithalten wollen. Daraus erwächst die Notwendigkeit ständiger Angleichungsprozesse, hoher Flexibilität und ständiger Innovationen.
Europäische Abstimmungen, Gefährdungsbeurteilungen, Schutzziele usw. haben auch im Arbeitsschutz zahlreiche Veränderungen mit sich gebracht, welche die Aufgaben und Berufsbilder der Akteure sowie die Konsequenzen für Führungskräfte und Mitarbeiter gewaltig verändert haben.
Kaum abgeschlossene Projekte und schon wieder alles anders...
Betriebliche Veränderungsprozesse zu realisieren, Widerstände zu kompensieren, Sinnfälligkeit und Bewusstsein zu vermitteln ist Führungsaufgabe. Das Schauspiel „Rubikon“ geht der Frage nach, welche Führungsstile und Führungskompetenzen unter den jeweilig aktuellen Bedingungen und Aufgabenstellungen angemessen sind.
In vier Bildern prallen Führungsstile aufeinander, die im Publikum Nachdenklichkeit und Reflektion erzeugen.
Durchpeitschen mit der Brechstange oder die Kollegen gedanklich mitnehmen...?
Die dargestellten Prozesse zwischen den beteiligten Akteuren sind nicht nur im Arbeitsschutz relevant, sondern öffnen das Thema für alle betrieblichen Handlungsebenen, die Veränderungsprozessen unterliegen.
Menschen unterliegen im Laufe eines Lebens unterschiedlichen Veränderungsprozessen: 'freiwilligen und unfreiwilligen', 'schnellen und allmählichen'.
Gelegenheiten und Anlässe zu einer Präsentation des Schauspiels Rubikon:
--- Betriebs- und Personalversammlungen
--- Start von Projekten der Personalentwicklung von Führungskräften
--- Impuls zu Veränderungsprozessen.
Menschenbilder, Sichtweisen und Gedankenmodelle, wie ein Betrieb funktionieren muss.
Im ersten Moment könnte man meinen, Rubikon sei ein Werk, welches sich vornehmlich an Führungskräfte richtet. Bei näherer Analyse zeigt sich, dass Mitarbeiter eine andere Interpretation der Darstellung empfinden. Das Verständnis für die Handlungszwänge von Führungskräften kann dazu genutzt werden, bei Mitarbeitern eine größere Akzeptanz von Veränderungsprozessen zu bewirken.
Rubikon überlässt es dem Publikum in nachfolgenden Diskussionen und Auseinandersetzungen das zum Unternehmen passende Selbstverständnis selbst zu finden. Begünstigend wirkt sich aus, wenn nach der Aufführung entsprechende Workshops das Meinungsbild der Zuschauer erfassen und mit weiteren Seminarangeboten in eine ziel- und gleichgerichtete Zukunft führen.
Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung, stimmen sie überein?
Josef Hofmann als altgedienter erfahrener Abteilungsleiter und sein Stellvertreter Thomas Wenzel haben ihre Rollen glaubwürdig verinnerlicht. Sie vertreten ihre Vorstellungen effektiver Mitarbeiterführung mit großer Überzeugungskraft.
Reinhard Lenz als Autor und Regisseur beschäftigt sich seit längerer Zeit mit Prozessen zur Entwicklung einer Sicherheitskultur.
Er ist überzeugt, dass es gelingen kann den 'Bodensatz' kritischer Ereignisse weiter zu reduzieren. 'Rubikon' stellt einen Beitrag dar, der erstrebenswerte Prozesse initiiert und weiterentwickelt.
"Wenn sich die Welt sich rundherum ändert,
können wir nicht an der Brechstange kleben bleiben."
Die Entwicklung einer Sicherheitskultur beginnt bei Führungskräften.
Unternehmen, die sich mit ihren Unfallquoten am unteren Ende der Skala befinden und bereits viele Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben, können weiteres Potenzial entwickeln, wenn in einem Prozess Unternehmenskultur (Sicherheitskultur) entwickelt, unterstützt bzw. angeschoben wird
Einen Startimpuls zu einem Prozess löst das Schauspiel „Rubikon“ aus. Die Gedanken und Empfindungen der Zuschauer werden direkt nach der Aufführung in strukturierten Diskussionen aufgefangen.
Entwicklung heißt Veränderung.