In der START-Phase ist die Sensibilisierung aller Mitarbeiter durch Moderatoren des Instituts Input erfolgt. Die erhöhte Wahrnehmung von Sturzpotentialen sowie deren Beseitigung muss möglichst lange hochgehalten werden. Zur Erleichterung dieses Prozesses, der sowieso zu den Aufgaben von Führungskräften zählt, werden in der VOR-Phase Instrumente zur Verfügung gestellt.
Am Ende einer Startveranstaltung erhält jeder Teilnehmer die Ansichtskarte 'StolperFallen-Finder' mit der Aufforderung, StolperFallen zu notieren, von denen gesagt werden kann: "Wenn das so bleibt, liegt hier irgendwann jemand auf der Nase."
Das 'Suchen' nach StolperFallen ist wichtiger als das 'Finden'. Solange gesucht wird ist die Aufmerksamkeit erhöht.
StolperFallen, die nicht sofort beseitigt werden können, werden mit optischen Hilfsmittel hervorgehoben. Sicherheitsbeauftragte erhalten eine Rolle Markierungsband und bilden einen ersten Filter.
Jeder hat das gute Gefühl, sofort etwas getan zu haben.
Jede Abteilung / Einheit erhält eine Sammelbox mit Aufforderungscharakter
Über drei Wochen wird eine wöchentliche Leerung und Registrierung der eingegangenen Karten sichergestellt.
Systeme zur Erfassung verbesserungswürdiger Zustände müssen einen Bearbeitungsprozess sicherstellen.
Alle Führungskräfte erhalten zeitgerecht eine E-Mail, die zu einzelnen Schritten auffordert.
Vorlagen und Hilfsmittel zu Input-RisikoDialogen zum Thema 'Sturzunfälle' werden den Führungskräften nach der START-Phase im monatlichen Rhythmus zur Verfügung gestellt. Einsatzmethoden werden in der VOR-Phase vermittelt.
Weitere Instrumente und Methoden um in der Kampagne StolperStopp RisikoDialoge zu 'Sturzunfällen' anzuregen,
die sich logisch integrieren, finden Sie hier ==>>
Was ein Input-RisikoDialog will und kann sowie RisikoDialoge zu anderen Themen finden Sie hier ==>>
Wenn es in der START-Phase gelungen ist, eine hohe Quote von Mitarbeitern zu sensibilisieren, wird der Prozess mit passenden Visualisierungen und Erinnerungsimpulsen gestützt.
Kurzfristiger, kausaler Ursache/Wirkung-Zusammenhang
durch Unregelmäßigkeiten im Bodengrund.
Langfristiger Ursache/Wirkung-Zusammenhang durch Belastung der Gelenke.
Aufkleber: Erinnerungsimpuls in der Risikosituation.
Handlauf-Aufkleber 'Begreif mich'
Dezente, zurückhaltende und doch unübersehbare Handlungsanimation.
Durch die ungewöhnliche Platzierung in der ersten Phase ein hoher Aufmerksamkeitsfaktor.
Straucheln wird als beobachtbarer, zählbarer Beinahunfall definiert.
Immer wenn Bodenbelege wechseln, kommt es zu einer erhöhten Unfallquote. Das Fußbodenplakat ist ein Aufmerksamkeitserreger in der Gefährdungssituation.
Nach 6 Wochen begehen obere Führungskräfte die Abteilungen und lassen sich ausgeführte Verbesserungen zeigen.
Eine Belohnung für das Finden von StoperFallen beflügelt die Mitwirkung in der Breite. Es werden Preise im Gesamtwert von xxx ausgelobt.
Die Plakate werden nach 6 Wochen gewechselt. Nach der Gesamtlaufzeit der Kampagne werden sie entfernt.

