
Seit Jahren wird die Managementmaxime kommuniziert, dass Wissen und Können der Mitarbeiter beständig eingeworben werden muss, um es für das Unternehmen nutzbar zu machen. Das Institut für Schulung und Medienentwicklung liefert Konzepte, Instrumente und Methoden, damit dieser Prozess realisiert werden kann. Sensibilisierte, zum Mitdenken und Mitwirken angeregte Mitarbeiter stellen jedoch Forderungen. Dort, wo die Unternehmensstruktur nicht darauf reagieren kann oder will, muss weiter auf Anweisungen, Kontrolle und Bestrafung gesetzt werden.
Die Präsentation von Themen der Sicherheit und Gesundheit wird von einem Großteil der Mitarbeiter als belastend, langweilig und trocken empfunden. Daraus wird der Schluss gezogen, dass die Mitarbeiter gleichgültig mit sich umgehen - nicht WOLLEN. Die Akteure des Instituts für Schulung und Medienentwicklung sind davon überzeugt, dass jedes noch so trockene betriebliche Thema spannend und unterhaltsam aufbereitet werden kann. Voraussetzung ist, dass die Mitarbeiter in ihrem Handeln und Denken ernst genommen werden. Niemand hat gern einen Unfall, niemand verletzt sich freiwillig!
Die Kampagnen und Maßnahmen des Instituts für Schulung und Medienentwicklung sind darauf angelegt, jeden Mitarbeiter bis zum letzten Winkel des Unternehmens so zu sensibilisieren, dass er die Botschaft ernst nimmt, sie verinnerlicht, in Handeln umsetzt und nicht mehr vergisst.
Die Maßnahmen des Instituts für Schulung und Medienentwicklung basieren auf einem partizipativen Ansatz, bei welchem die Mitarbeiter zur aktiven Mitwirkung angeregt werden.
Das Institut liefert Methoden und Instrumente. Die Anwendung, Umsetzung und Durchsetzung liegt aber zwangsläufig in der Verantwortung der Führungskräfte. Wenn es der Überzeugungskraft des Instituts für Schulung und Medienentwicklung gelingt, dass die Führungskräfte bis hinauf zur Unternehmensleitung die Maßnahme als ihre ureigenste Sache begreifen und damit erfolgreich sein wollen, sind positive Ergebnisse vorprogrammiert (Unfallquote und Krankenstand sinken, die Quote des Vorschlagswesens steigt, die Teamfähigkeit wächst, das Corporate wird vergrößert, das Betriebsklima verbessert usw.). Alle Hierarchieebenen werden einbezogen. Damit das Management seiner originären Aufgabe "Führungsverantwortung" nachkommen kann, erhalten alle Beteiligten, ihrer Rolle und Funktion entsprechend, über einen begrenzten Zeitraum hinweg angemessene Aufgaben.
Dass im Arbeitsschutz unterstellt wird, dass der Unfall der beste Lehrmeister ist, begründet den Einsatz erlebnisorientierte Methoden (ausprobieren bis kurz vor der Schmerzgrenze, Wettbewerbe, Spiel ohne Grenzen, Quiz). Die Beteiligten können sich, mit ihrem vielfältigen Grundwissen ausgestattet, das Thema selbst erobern.
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