Je nach Gruppenstärke wird eine angepasste Anzahl verschiedener Hindernisse aufgebaut. Gegenstände aus dem eigenen Betrieb oder auch Standards des Institut Input müssen von einzelnen Kandidaten so rückenschonend wie möglich bewältigt werden.
Diese Stunde wird unterhaltsam und lehrreich.
Auch ohne theoretischen Vorspann verfügen die Teilnehmer bereits über eine Menge Wissen. Es werden zwei Gruppen gebildet, die gegeneinander antreten. Eine Gruppe ist Schiedsrichter (und übt genaues Hinsehen), die andere muss handeln. Wenn die Aufgaben nach einigen Durchläufen getauscht werden, wird die zweite Gruppe wesentlich pingeliger.
Erst mal machen lassen, wie geglaubt wird, dass es richtig ist...
Es geht nicht um falsch oder richtig, sondern um rückenschonend oder rückenbelastend. Wird die Glocke geläutet, leitet der Moderator eine Diskussion zwischen beiden Gruppen ein. Für eine falsche Beratung bekommt die Schiedsrichtergruppe Minuspunkte, für umsichtige Hinweise Pluspunkte.
Besserwisserei ist erlaubt und gewünscht.
In der Alltagspraxis, wenn es schnell gehen muss, sieht das anders aus. In der Gruppendiskussion wird die Praxistauglichkeit abgewogen.
Im Widerstreit um Plus- und Minuspunkte wird gekäbbelt.
An den Extemsituationen scheiden sich die Geister. Aus dem praktischen Tun und den Konflikten wird nachhaltiger gelernt. Damit der Bogen in die Praxis geschlagen wird, bieten sich RisikoDialoge zum Heben+Tragen an.
Mit einem guten Kollegen, zu dem man auch mal A.. sagen kann, ohne dass er gleich beleidigt ist, wird ein 'VertrauensVorschuss' vereinbart.
Wird inzwischen als Belohnung empfunden. Nicht erst, wenn es schon weh tut, sondern wenn Führungskräfte die Maßnahme tragen, treffen zusätzliche Aktivpausen im Unternehmen auf Akzeptanz.
Unter dem Druck des 'demografischen Wandels' wird es immer notwendiger,
die Arbeitsfähigkeit möglichst lange aufrecht zu halten.
Wie entlaste ich meine eigene Wirbelsäule am besten?
Finde andere, die für dich tragen!
Und wenn du niemanden findest..
Kaufe zwei statt einen Kasten, dann ist die Wirbelsäule wieder gerade!
Du kannst auch zwei zusätzliche Wege machen und einen Warenkorb holen...
Wenn es schon weh tut, stellt sich die Frage nicht mehr.
In der Detailausformung gibt es noch eine Menge guter Hinweise.
Aus einem Leidensdruck wächst die Bereitschaft, sich auf gute Tipps einzulassen.
Nach der Theorie wieder in die Praxis. 3-5 Gegenstände werden kurz angehoben und das gefühlte Gewicht auf einer Teilnahmekarte notiert. Aus der Auflistung aller Daten ergibt sich ein untrügerisches Zeichen.
Der Kandidat mit dem besten Gefühl erhält einen kleinen Preis.
Dort, wo es geschieht, unter den Rahmenbedingungen die am Ort des Geschehens herrschen, ist konkrete Beratung gefragt. Wie stelle ich mich hin, wo fasse ich an, wie bewege ich mich? Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung? Wie kann der Prozess vereinfacht werden?
Die Antworten von Experten der Ergonomie auf Fragen von Betroffenen.